"DIE GEDANKEN SIND FREI"

Diese Zeilen sind als Volkslied in fast allen Sprachen bekannt.

Ebenso sind sie eine Kampfansage gegen Unrecht und Unterdrückung.

Selbst zur Lebensphilosophie gereichen diese tiefsinnigen Worte.

Geschrieben um 1790!

1841 überarbeitet von Hoffman von Fallersleben.

Diese Zeilen beschreiben genau jene Lebensform, die Menschen schon immer und noch bis heute beschäftigt.

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?

Sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.

Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen

mit Pulver und Blei. Die Gedanken sind frei!

Ich denke, was ich will und was mich beglücket,

doch alles in der Still', und wie es sich schicket.

Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,

es bleibe dabei: Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,

ich spotte der Pein und menschlicher Werke;

denn meine Gedanken zerreißen die Schranken

und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen,

und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.

Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen

und denken dabei: Die Gedanken sind frei!

Ideen entstehen immer im Kopf,

Einige sind ein wertvoller Schatz.

Man ergreife sie fest am Schopf,

so sollten sie finden hier einen Platz.

Ganz banale Sachen halt,

wie's uns so geht im Leben.

Wenn es mal richtig knallt,

oder ganz still - wie eben.

 

Worte durch die Luft dort fliegen,

nennt es Diskussion im Parlament.

Lügen - dass sich die Balken biegen,

ob jemand noch die Wahrheit kennt?

Ein Stoßgebet kann nur noch retten!

Ob sie wirklich wissen, was sie tun?

Ein Wunder, wenn sie Einsicht hätten,

Zänkereien sollten endlich ruhn.

[So bleibt Zeit zum regieren!]

 

© Günther Blumert

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