Gedanken zur SPD & Herrn Schulz

Warum die Überschrift, die SPD und Herr Schulz?

Schauen wir uns die Wahlergebnisse noch mal an. https://www.bundeswahlleiter.de/info/presse/mitteilungen/bundestagswahl-2017/34_17_endgueltiges_ergebnis.html

Zugegeben die Ergebnisse sind nicht gerade berauschend für die führenden Parteien des deutschen Volkes. Doch ich sehe die Gründe dafür ganz klar in den schlechten Wahlkampf und sehr schlecht vorbereiteten Parteiführung. Herr Schulz kam aus der EU-Politik und hatte relativ wenig Erfahrung in Sachen Deutschland-Politik. Sicher kann ein Buchhändler aus Würselen deren Bürgermeister er war auch Bundeskanzler werden, dies sollte nicht an seiner Herkunft festgemacht werden, sondern nur an sein Können, Fähigkeiten, Ehrlichkeit, Vertrauen und Bildung und die Überzeugt mich in keiner Weise. Lieber Herr Schulz ich sage nur das Internet vergisst nie etwas. Oder wie war das mit der Rüge vom EU-Parlament.

 http://www.theeuropean.de/juergen-fritz/11819-martin-schulz-der-multimilionaer

Wie war das doch gleich mit Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Vertrauen?                                                                                Haben die vielleicht Ihren Abgang aus der EU beschleunigt um weiteren unangenehmen Fragen zu entgehen?

Eines sei auf jeden Fall festgehalten! Die SPD hat in der Vergangenen Periode eine sehr gute Arbeit als Regierungspartner geleistet. In ihrem Wahlkampf Herr Schulz habe ich nicht ein einziges Wort darüber von ihnen gehört. Sie haben nur unablässig von Fehlern und Versäumnissen gesprochen. Sie haben die Arbeit der SPD nur klein und zerredet. Nicht ein einziges besonderes positives Merkmal was ihre Partei geleistet hat. Sie sprachen Gebetsmühlenartig immer von Gerechtigkeit, was kaum ein Bürger wirklich verstand.    So kann man beim besten Willen keine Wahlen gewinnen. Will man Bürger für seine Partei und für sich gewinnen, muss Klartext geredet werden, was sie nie getan haben. Sie ließen sich feiern wie ein Messias, wie einen Heilsbringer, als wären sie das Nonplusultra, der Löser aller Probleme. Die Wähler erkannte dies und bauten ein Mistrauen auf, was für mich verständlich und nachvollziehbar ist.  Warum sagten sie dem Wähler nicht klar und unmissverständlich, ich will Bundeskanzler werden und will auf keinen Fall mit der CDU und Frau Merkel zusammenarbeiten, ansonsten gehe ich und meine Partei in die Opposition. Das ist Ehrlich und schafft Vertrauen und zeigt den Wähler den Weg in die Zukunft. Ich glaube nicht an ihre Versprechungen, die sie wie ein Marktschreier auf den Wahlveranstaltungen vor sich herschoben. Ihr Erfolg war nach den Wahlen mehr als sichtbar.(brüllen wie ein Tieger und landen wie ein Bettvorleger.) Nun taten sie etwas, was die meisten Wähler nicht verstanden. Sie riefen die Opposition ihrer Partei aus. Was ein sehr schwerer Fehler war. Wie ein trotziges Kind, das die Wähler bestrafen will. Nun seht mal zu wie ihr eine Regierung zustande bekomm. Sie verstehen bis heute nicht, wer das Sagen in Wahlen hat. Das Volk Herr Schulz, das Volk ist der Souverän und niemals die Partei. Trotz erheblichen Stimmenverlust bei CDU und SPD, wurde beiden Parteien ein klarer Wählerauftrag erteilt. Bilden sie sich auf keinen Fall ein, der Wähler wisse nicht was er tut. Er tut, dass was ich in einen vorherigen Beitrag schon beschrieben habe. Er wählt Parteien die er im Normalfall nie gewählt hätte und genau das ist passiert. Daran tragen auch sie, einen großen Anteil mit. Darauf können sie stolz sein. Gerade in einer schwierigen politischen Zeit in der EU (woran sie auch ihren Anteil haben) geben sie Deutschland der Lächerlichkeit Preiss. Sie wenden und winden sich wie ein Aal, um aus der Fehlentscheidung wie der herauszukommen. Man spricht von Gesichtsverlust vermeiden. Darüber brauchen sie sich keine Sorgen mehr machen. Das haben sie schon lang verloren und ihre Partei in eine sehr missliche Lage gebracht. Ich bin fest davon überzeugt. Ihre Genossen werden es früher oder später erkennen und ihnen den Laufpass geben. Allein die Aussage alle Entscheidungen von der Basis absegnen zulassen, spricht Bände über das Vertrauensverhältnis von der Basis zur Führung. Es gibt für sie keine Alternative als den Wählerauftrag auszuführen, eine stabile Regierung mit der CDU zu bilden. Nur so kann die SPD das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung unseres Landes wiederherstellen. Vor allen ist es wichtig dem Volk klar zu machen, was die Partei tut und für was sie steht als Partner der Regierungsparteien. Eine Neuwahl bringt kein besseres Ergebnis der SPD. Sie würde mit Sicherheit die Parteien stärken, die nicht in den Bundestag gehört und eine alte ehrwürdige Partei ins Nirwana stürzen.

 

Mit freundlichen Grüßen - © Günther Blumert

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen

Copyright bei " © Günther Blumert "